Dozenten

Andreas Panzeri
Filmgeschichte
Studium Film- und Theaterwissenschaft an der Universität Wien. Forschungsarbeiten über Filmkomik in London und Paris. Eigene Projekte mit Unterstützung der eidgenössischen Filmförderung. Journalist für verschiedene Printmedien, das Schweizer Fernsehen und 3sat. Auftragsfilme, Werbefilme. Ressortleiter Kino bei Star TV. Aktuell stellvertretender Chefredaktor bei der Fachzeitschrift Werbewoche sowie im Autorenteam einer Comedy-Sendung.

Diane Bhutia
Dipl. Werklehrerin, dipl. Maskenbildnerin
Vorkurs Kunstgewerbe Schule Zürich, Werklehrerfachklasse Kunstgewerbe
Lehrtätigkeit als Werklehrerin: Integrationskurs für Indochinesische Flüchtlinge, Hochalpines Töchterinstitut Ftan, Stadtzürcherisches Kinderheim Celerina, Volksschule Gebensdorf Maskenbildnerlehre Theater am Neumarkt Zürich Tätigkeit als Maskenbildnerin:
Theater am Neumarkt, Theaterhochschule Zürich, Opernhaus Zürich, Theatre Vidy Lausanne, Ruhrfestspiele Recklinghausen Hansgünther Heyme Freie Theaterproduktionen , Freilichtspiele, Werbefilme, Auftragsfilme und Spielfilme:  Stille Liebe - Regie Christoph Schaub, Maxantino- Regie Ruedi Straub, Grenzgänge Louis Naef

Ronald Fahm
Maskenbildner
Geboren 1961. Ausbildung am Stadttheater Bern. Abschlussprüfung in Hagen. Feste Anstellungen am Gärtnerplatz Theater in München und am Schauspielhaus in Zürich. Freischaffend seit 1986. Weitere Details unter www.MaskeFahm.ch

Claudia Flütsch
Geb. in Davos. Ausbildung zur Bühnen- und Kostümbildnerin an der Hochschule für Kunst in Hamburg und am Theater Bremen. Seit 1980 kontinuierliche Arbeit als Bühnenbildnerin und Kostümbildnerin am Theater und als Kostümbildnerin beim Film.
Lehrbeauftragte u.a. an der Hochschule für Gestaltung in Zürich im Bereich Film und Video und Szenisches Gestalten.
2004 MAS in Kulturmanagement, Universität Basel
Seit Juli 2006 Leitung Management MAXIM Theater Langstrasse, Zürich.

Michael Koch                                                                                                                               Ausbildung zum Bildhauer                                                                                                                       Anstellung in Bildhauerbetrieben, Besuch der Bildhauermeisterschule, diverse gestalterische Aus - und Weiterbildungen,  Mitarbeit in der Kunstgiesserei St.Gallen                       

Reinhard Palm
War fünfzehn Jahre an grossen Theatern wie dem Burgtheater Wien, Schauspielhaus Bochum, Städtische Bühnen Freiburg i.Brsg engagiert; 1989 kam er als Chefdramaturg ans Schauspielhaus Zürich, wo er bis 2000 arbeitete, zuletzt als Künstlerischer Direktor. Danach war er als freischaffender Dramaturg und Autor für das turbine theater Langnau und als Berater für das Theater Heddy Maria Wettstein und für die Stiftung Theater Casino Zug tätig. Er hat Stücke von Shakespeare, Feydeau, Marivaux sowie zeitgenössischen englischen und französischen Autoren übersetzt (Joyce Carol Oates, Dale Reynolds; Véronique Olmi, Christophe Pellet, Emmanuel Darley), Libretti bearbeitet ("Der Kuhhandel" von Kurt Weill / Robert Vambery, " Die grosse Bäckerei-Attacke" von Misato Mochizuki / Yohanan Kaldi) und eigene Stücke und Libretti geschrieben. Seine Unterrichtstätigkeit bestand in Lehraufträgen an der Universität Lyon, an der Zürcher Hochschule Winterthur, an der Hochschule für Theater und Musik Zürich. Ausserdem unterrichtet er Yoga und hält Worhshops zur Yogaphilosophie.

Jakob Peier                                                                                                                                                           Maskenbildner
Herren - und Damencoiffeurlehre
3 jährige Ausbildung zum Maskenbildner bei M.Gollmer in Zürich
Maskenbildner, Theater am Neumarkt / Max Furrer Zürich 5 Jahre
Freischaffender Maskenbildner seit 1974
Arbeiten für Werbung, Foto, Film, Theater, Musical, Kunst und Styling.
Schwerpunkt Spielfilm:
u.a. "Grounding", "Mein Name ist Eugen", "10´000 BC"

Silvia Pfister
Wissenschaftliche Illustratorin - Designerin FH, Mitarbeiterin Kunstgiesserei St. Gallen AG, diverese Weiterbildungen in Malerei und dreidimensionalem Gestalten, Vorkurs in St.Gallen, Ausbildung zur Schriftenmalerin 

Anne-Rose Schwab
Maskenbildnerin
Vorkurs Kunstgewerbeschule Bern Dipl. Maskenbildnerin, Ausbildung Stadttheater Bern
arbeitet als Maskenbildnerin für Film, Werbung und Theater
arbeitete für die Schaubühne Berlin, Schauspielhaus Zürich,
Leitete die Maske des Theater Neumarkt
Zu den wichtigsten Filme gehören: "Das gefrorene Herz", "Achtung fertig Charlie", "Snow Withe",
sowie die Leitung der Maske des Einsiedler Welttheater 2000 & 2007

Irene Strobl
Geboren 17.03.1967, schloss ihre Maskenbildnerausbildung in Basel 1993 ab.
Freiarbeitend in verschiedenen Produktionen, in Werbung, Mode, Musical und Theater.
Fähigkeiten: Haararbeiten und Theaterschminken, sowie Management für Musical und Theater-Produktionen.

Gudrun Vogel
Dip. Maskenbildnerin
Geboren 1962, verheiratet, 2 Kinder
1980 - 1983 Ausbildung zur Maskenbildnerin am Schlosstheater Celle
1983 - 1986 Staatstheater am Gärtnerplatz, München
1986 - 1990 Schauspielhaus Zürich
seit 1990 Opernhaus Zürich

Gastdozenten:

    Stephan Müller
    Basel / Wien
    zum Thema Regie

   Manuel Siebenmann
   Berlin
   zum Thema Regie

    Markus Wiesmann
    Bern
    zum Thema Photoshop

Der Beruf des Maskenbildners ist noch recht jung. Er geht zurück auf den Theatercoiffeur, und erst nach der Erfindung des Filmes ist der Beruf der MaskenbildnerIn durch die stetig steigende Anforderung entstanden. Heute ist er aus der Unterhaltungsindustrie (Film- und Fernsehbranche, Theater, Musical, sowie in der Foto- Styling- und Modewelt) nicht mehr wegzudenken. Das Arbeitsgebiet ist sehr umfangreich. Durch immer neue technische Errungenschaften und der Weiterentwicklung der Materialien wird die Bandbreite des Möglichen immer größer. Daher muss der / die MaskenbildnerIn von heute sein Wissen und Können ständig überprüfen und sich nach dem neusten Stand informieren und weiterbilden. Diese Entwicklung führt zwangsläufig dazu, daß es auch in diesem Beruf zu einer immer größeren Spezialisierung kommt. Früher genügte eine Grundausbildung, die eine abgeschlossene Coiffeurausbildung voraussetzte. Die anschließende 2 – bis 4 –jährige Weiterbildung an einer festen Ausbildungsstätte wie Theater oder Studio mit dem Abschluss in Deutschland, ist heute nicht mehr möglich, da Deutschland nun einen Lehrberuf daraus konzipiert hat. Zeitweise gab es deshalb einen totalen Ausbildungsstop. Die Situation hat sich deshalb nicht gebessert, im Gegenteil. Viele Ausbildungsstätten existieren nicht mehr. In der momentanen Wirtschaftslage kann (oder will) man sich anscheinend die vielfältige und aufwändige Ausbildung der Maskenbildner nicht leisten. Aber so hoffnungslos steht es nun doch nicht um diesen interessanten Beruf. Es wird um eine Neuordnung und Umstrukturierung der Ausbildungs- und Weiterbildungsform gekämpft. Die Maskenbildnerschule Schweiz arbeitet an einer einheitlichen Ausbildung, und an der Berufsanerkennung in der Schweiz. Was aber zeichnet nun einen/ eine guten / gute MaskenbildnerIn aus und welche Voraussetzungen braucht es, um dieses Ziel zu erreichen? Außer einer guten Schul- und Allgemeinbildung sind folgende Eigenschaften und Eignungen unentbehrlich: Schöpferisches Denken und Handeln, Phantasie, Einfühlungsvermögen, Geduld, Menschenkenntnisse, Ausdauer, Kreativität, Spontaneität, Einfallsreichtum und künstlerisches Flair. Die Tätigkeit des / der MaskenbildnerIn beinhaltet unter anderem folgendes: Umgang mit Haaren, was sich nicht nur auf das Frisieren beschränkt, sondern alle anfallende Arbeiten die damit zu tun haben – Herstellung von Perücken, Haarteile, Bärte, Zöpfe usw. und deren Pflege. Herstellung von Masken aus verschiedenen Materialien sowie das Anfertigen von Teilen die den Darsteller seiner Rolle entsprechend verändern. Und natürlich den ganzen Bereich des Schminkens. Mit der Zeit wird klar, wo die Stärken liegen, welche Arbeiten leicht von der Hand gehen, welche besonders interessieren und Freude machen. Da das Beschäftigungsfeld in diesem Beruf sehr vielfältig ist und die Kreativität voll ausgeschöpft werden kann, gibt es diverse Möglichkeiten der Spezialisierung. Von der Herstellung realistischer Wunden, Verletzungen und Körperveränderungen bis hin zu phantasievollen, phantastischen Wesen. Oder der Herstellung von feinsten, perfekten Perücken und Bärten. Zu den Aufgaben des / der MaskenbildnerIn gehören folgende Tätigkeiten und Kenntnisse: Schminken vom Beauty Make up bis zum Totenkopf Erstellen der Maske - Schminken und Frisieren Entwurf von Perücken, Haarteilen und Bärten Anfertigung von Perücken, Haarteilen und Bärten Modellieren und Formen von Masken Drei Dimensionales Gestalten Modellieren Giess - und Schaumtechniken Gestaltung von historischen, charakteristischen, modernen und Phantasiefrisuren Wunden, Narben, Unfalldarstellungen Anatomie und Physiognomie Zeichnen Air Brush Technik Body Painting Kopfputz Herstellung Proportions-, Form- und Farbenlehre Lagerhaltung und Reinigung der Materialien Kunstgeschichtliche, kulturelle und religiöse Zusammenhänge Arbeitsplanung und Arbeitsausführung Maßnahmen zur Sicherheit Umwelt- und Gesundheitsschutz Material- und Gerätekunde Kalkulation - und Berechnungen Grundlagen für das Arbeiten als Kleinunternehmerin Kundenorientiertes Arbeiten Sich und die eigenen Leistungen präsentieren wie bewerbe ich mich richtig Wer kann den Beruf Maskenbildner wählen? Die Bewerber / innen sollten frei sein von Hautallergien, chronischer Rückenbeschwerden oder Erkrankungen der Atemwege, und über ein gutes Sehvermögen und Farbengefühl verfügen. Weitere Voraussetzungen sind: - Geschicklichkeit und Fingerspitzengefühl im wörtlichen Sinn - künstlerisches Einfühlungsvermögen - Kreativität, Handwerkliches Können - Konzentrationsfähigkeit - Ausdauer - Teamfähigkeit - Sensibilität im Umgang mit den darstellenden Künstlern - Fähigkeit zum Umgang mit Konfliktsituationen - Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten und Wochenendarbeiten - Bereitschaft zum Reisen Physische Anforderung Der Beruf der Maskenbildner stellt die Anforderung an den Stütz- und Bewegungsapperat (z.B. bei Arbeiten im Schminkraum und in der Werkstatt). Volle Beweglichkeit der Arme und Hände (z.B. Knüpftätigkeit bei der Haarpräperation, Tastsinn, feinfühliges Schminken z.B. im Augenbereich). Die Arbeitszeit ist überwiegend unregelmäßig, tagsüber, abends und auch an Wochenenden. Die wöchentlichen Freitage liegen auch unregelmäßig und oft an Werktagen. Psychische Anforderung Gute Auffassungs- und Kombinationsgabe, Kreativität, Urteilsfähigkeit, künstlerische Überzeugungskraft und Konzentrationsfähigkeit sowie Ausdauer und Belastbarkeit bei Arbeiten unter Termindruck sind weitere Merkmale. Aufgrund der Zusammenarbeit mit Kollegen und der Arbeit am Menschen sollte der Maskenbildner auch über Normen hinausgehendes Mass an Kontaktfähigkeit, Anpassungsvermögen sowie großes Verständnis für die Sensibilität der Darsteller verfügen. Ausbildung Die Maskenbildnerschule Schweiz ist ein unabhängiges Bildungsunternehmen mit einem eigenständigen Profil in der Bildungslandschaft. Wir konzentrieren unsere Kräfte auf die Ausbildung und Weiterbildung von Fachleuten für alle Aspekte des Theater – Musical - Oper – Film – Fernsehen- und Foto. Wir haben ein neues Berufskonzept entwickelt, und bieten eine professionelle und moderne Ausbildung an. Eine mehrwöchige Ausbildung in einer "Visagistenschule" kann eine derartige Berufsausbildung in keinster Weise ersetzten. Der Maskenbildner schminkt nicht nur Beauty und Mode, sonder darüber hinaus kann er alle Perücken, Bärte, Masken, Glatzen usw. selber herstellen und anwenden. (siehe Text)